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Logbuch der Schöpfung (5 Teile) Download

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Language: German Deutsch
Created on: 05/01/2008

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Type: Dokus
Genre: Doku
File-Type: avi-File
Size: 1.596,11 MB

Die naturgeschichtliche Reihe "Logbuch der Schöpfung" widmet sich ganz der Evolution des Lebens auf der Erde. An fünf unterschiedlichen Beispielen zeigt die Reihe, auf welchen Wegen und Umwegen sich das, was heute ist, in Jahrmillionen aus früheren Zuständen entwickelt hat. Eine fesselnde Reise durch 500 Millionen Jahre Evolutionsgeschichte. In der ersten Folge geht Volker Arzt auf Spurensuche - nach den größten und kleinsten Lebewesen der Erde.


(1): Gullivers neue Abenteuer

Lebewesen gibt es in allen Dimensionen - von der Bakterie bis zum Wal. Der Mensch gehört eindeutig zu den Großen - auch wenn wir bequem durch die Aorta eines Blauwals schwimmen könnten. Auf amüsante aber informative Weise stellt Volker Arzt die Größten und Kleinsten unserer Erde vor. Eine Expedition im Regenwald Costa Ricas sucht nach dem Herkules unter den Käfern - und wird Zeuge eines erbitterten Duells in den Bäumen. Dennoch scheinen Insekten zum Zwergenwuchs verdammt. Was eigentlich hindert sie daran, die Statur von Katzen oder Löwen zu erreichen? Welches Tier hält den Größenrekord aller Zeiten? Warum frieren Wale in der Arktis nicht? Und warum ernähren sich gerade die Riesen von winzigen Krebschen oder Fischen? Umgekehrt scheinen die Kleinen mit Riesenkräften gesegnet: Ein Nashornkäfer stemmt das 850-fache seines Gewichts und Schaumzikaden überspringen das 100-fache ihrer Körpergröße. Unsere Hochspringer können davon nur träumen: Sie müssten die Latte auf 200 Meter legen! Worin besteht das Geheimnis der Winzlinge? Als Experte für derartige Fragen wurde eine Gestalt der Weltliteratur verpflichtet: Gulliver. Der Kapitän zur See, der auf seinen Reisen nach Liliput und ins Land der Riesen persönliche Erfahrungen sammeln konnte, klärt auf über Risiken und Nebenwirkungen der Körpergröße. Er stellt überraschende Experimente an. Und er lässt sich selber zum Wichtel schrumpfen, um hautnah die Gesetze der Verkleinerung zu spüren. Gullivers Liliputaner werden für immer ins Reich der Fantasie gehören, doch vor kurzem entdeckten Archäologen die Knochenreste einer äußerst zierlichen Menschenart von nur einem Meter Körpergröße. Homo Floresiensis lebte noch vor 13.000 Jahren auf der indonesischen Insel Flores. Klein zu sein muss kein Nachteil sein - das lehren die globalen erdgeschichtlichen Katastrophen. Bei Klimakatastrophen oder Meteoriteneinschlägen sterben die Großen zuerst aus - das Schicksal der Dinosaurier. Doch die Evolution kennt keine Katastrophenplanung: Nach jedem Untergang ihrer Riesen hat sie neue Mammutwesen hervorgebracht.



(2): Die Weisheit mit Löffeln...

Ein großes, leistungsfähiges Gehirn scheint eine feine Sache für alle, die sich auf der Erde behaupten wollen. Nahe liegendes Beispiel: der Homo sapiens. Unser Denkorgan im Kopf hat uns zu Kulturwesen mit Sprache und Technik gemacht - und zu den selbst ernannten "Herren der Erde". Bei solchen Vorzügen, könnte man denken, müsste die Evolution auch andere Lebewesen mit Top-Gehirnen ausgerüstet haben. Warum nur den Menschen? Und was gab den Anstoß und Antrieb zur Entwicklung seines Superhirns? In den letzten Jahren haben Evolutionsforscher immer deutlicher den Zusammenhang zwischen Gehirnentwicklung und anspruchsvoller Ernährung herausgearbeitet: Je besser ein Gehirn, umso größer der Aufwand, es mit Energie zu versorgen. Ein Besuch bei einer wilden Schimpansenkolonie im Regenwald Ugandas macht das deutlich. Unsere Verwandten in den Bäumen sind bekannt für ihr relativ großes Gehirn - mit 350 ccm immerhin ein Viertel unseres Hirnvolumens. Und eben dies erfordert auch besonders energiereiche Nahrung: süßes Obst. Ohne reife, zuckerhaltige Früchte müssen Schimpansen sterben - ein Umstand, der auch uns gelegentlich zu schaffen macht. Unsere Lust zu naschen liegt an den Fressgewohnheiten unserer Ahnen im Geäst. Als vor 1,9 Millionen Jahren in der afrikanischen Savanne ein hoch gewachsenes, aufrecht gehendes Wesen auftauchte, muss etwas Besonderes vorgefallen sein. Denn das Gehirn dieses Homo erectus war erstaunlich, mehr als drei Mal so groß wie bei Schimpansen. Der Primatologe Professor Richard Wrangham glaubt zu wissen, was damals passierte: Der Mensch erfand das Kochen. Homo erectus zähmte das Feuer, und begann Knollen und Wurzeln zu garen. Sie wurden leichter verdaulich und die Energieausbeute stieg schlagartig um 50 Prozent, genügend Treibstoff für ein menschliches Gehirn. Die Zubereitung der Nahrung war der Startschuss zur Menschwerdung - so Richard Wrangham. Das gezähmte Feuer ließ zudem neue soziale und kulturelle Fähigkeiten aufglimmen, es bot Schutz und Sicherheit vor wilden Tieren und gab Homo erectus den Mut und die Macht, ganz Afrika zu erobern und selbst nach Asien und Europa auszuwandern. Der Umgang mit dem Feuer war die treibende Kraft bei der Entwicklung unseres Gehirns.


(3): Aufstieg im Galopp

Jahrtausende lang haben Pferde für das Überleben des Menschen eine unersetzliche Rolle gespielt: Unsere Vorfahren in der Steinzeit jagten Wildpferde, bevor sie die Tiere domestizierten. Als Nutztier oder als schnelles Fortbewegungsmittel brachten sie ganze Kulturen zum Aufblühen; Kavallerieeinheiten entschieden über den Ausgang von Kriegen und somit über das Schicksal ganzer Völker. Während zu Beginn des dritten Jahrtausends das Pferd in der westlichen Welt nur noch ein Statussymbol ist, sind die Nomaden der Mongolei bei ihrem ständigen Kampf ums Überleben auch heute noch auf das Pferd angewiesen. "Aufstieg im Galopp" reist 40 Millionen Jahre zurück, in eine Zeit, in der die Geschichte des Pferdes begann. Das kleine Urpferdchen war ein Waldbewohner, der sich von Blättern ernährte. Eine globale Klimaverschiebung, die zur Folge hatte, dass Gräser auf weiten Flächen zur dominierenden Pflanzenart wurden, ließ die Pferde, die sich schnell an das neue Futter anpassten, ihre heutige Gestalt annehmen. Ein entscheidendes Handicap verhinderte jedoch ihren Siegeszug: Pferde sind keine Wiederkäuer, sie verwerten ihre Nahrung sehr viel schlechter als andere Huftiere und waren daher auf Gedeih und Verderb von großen Graslandschaften und speziellen Grasarten abhängig. Die Geschichte der Pferde und der Menschen ist eng miteinander verflochten. Wahrscheinlich waren es Steinzeitjäger, die die Pferde in ihrem Entstehungsland, in Nordamerika, überjagt und ausgerottet haben. Erst Columbus und Cortes brachten Jahrtausende später wieder Pferde auf den amerikanischen Kontinent. Versprengte Tiere der Eroberer bildeten den Grundstock für die legendären Mustangherden, die großen Indianerkriege und die Siedlertrecks. Der Einsatz der Pferde als Zug- und Reittiere verhalf ihnen schließlich zu einer bislang in der Evolution ungekannten Vielfalt. Ohne den Menschen wäre diese Tierart womöglich längst ausgestorben.




(4): Die Macht der Mütter

Die heute selbstverständlich erscheinende Vorstellung mütterlicher Fürsorge ist uns vom Menschen und auch aus dem Tierreich bekannt. Kaum jemand macht sich klar, dass sie das Ergebnis einer Jahrmillionen andauernden Evolution der Arten ist. Wer beim Nachwuchs nicht auf reine Quantität setzt, sondern in die Aufzucht der Jungen möglichst viel investiert, gehört zu den Gewinnern der Evolution.
Die "Macht der Mütter" spannt einen weiten Bogen von der Fortpflanzung der Pfeilschwanzkrebse , die ihren zahlreichen Nachwuchs am Meeresufer einfach dem Schicksal überlassen, bis hin zu Tieren verschiedenster Arten, die ihre Jungen behüten, hegen und pflegen, um sicherzustellen, dass möglichst viele von ihnen das Erwachsenenalter erreichen.
Mit einer Fülle von Beispielen aus Europa, Afrika, Nord- und Südamerika zeigt der Film kreative, erfindungsreiche und sich aufopfernde Tiermütter. Im Gegensatz dazu sind verantwortungsvolle Tierväter eher die Ausnahme.



(5): Die Vertreibung der Finsternis

"Die Vertreibung der Finsternis", erzählt die große Geschichte des Sehens. Mit faszinierenden Bildern von Tieren der verschiedensten Gattungen wird anhand von computergestützten Rekonstruktionen ihre jeweilige Sehweise dargestellt. Gezeigt wird außerdem eine wissenschaftliche Sensation. Erstmals gelang es mit einer Kamera, direkt durch das Auge einer lebenden Spinne zu schauen und ihr Bild von der Welt aufzuzeichnen. Die Dokumentation entstand in Zusammenarbeit mit herausragenden Wissenschaftlern, die sich mit dem Phänomen des Sehens im Tierreich beschäftigen, darunter Professor Dan Nilsson von der schwedischen Universität Lund.

alle Teile ca.
File Format: AVI
File Size: 325.02 MB
Play Time: 41:53 mins

Logbuch der Schöpfung (5 Teile) Download
Logbuch der Schöpfung (5 Teile)
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